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Heilpilz Lungenseitling (Pleurotus pulmonarius)

In der traditionellen Medizin, insbesondere in der orientalischen Medizin, gelten alle Pleurotus als „Elixier des Lebens“ und werden zur Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention und Behandlung eingesetzt.

Spezifisch für Pleurotus pulmonarius wird in Studien eine antiinflammatorische und analgetische Wirkung berichtet. Die Gattung wird traditionell zur Behandlung von Entzündungen, Hypercholesterinämie und oxidativem Stress verwendet.

Ethnopharmakologische Quellen heben die Nutzung zur Immunstärkung und als funktionelles Lebensmittel hervor.

Heilpilz Lungenseitling Workshop, Heilpilz Spezial 29

Am 16. Juni 2026, 18:00–21:00 Uhr als online Veranstaltung

Im Heilpilz Spezial Workshop 29 stellen wir diesen besonderen Heilpilz vor: was er kann, wie man ihn verwendet.

Die traditionelle und naturheilkundliche Verwendung wird dabei den wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber gestellt.

Organisatorisches

42,- Euro inkl. umfangreichem Skript (PDF) sowie den Links zu den Videomitschnitten in FullHD nach der Veranstaltung. Inhalte des Workshops sind so aufbereitet, dass keine Vorkenntnisse erforderlich sind aber sein können.

Anmeldung und Fragen zum Workshop: sissi.kaiser@heimische-heilpilze.at

Potentielle medizinische Anwendungen und Wirkungen

Pleurotus pulmonarius weist eine Vielzahl potenzieller medizinischer Anwendungen auf. Studien zeigen immunmodulatorische, antitumorale, antiinflammatorische, hypocholesterinämische und antioxidative Effekte.

Insbesondere β-Glucane aus Pleurotus pulmonarius demonstrieren antiinflammatorische Wirkungen. Der Pilz hat auch immunmodulatorische Eigenschaften, die das Immunsystem stärken.

Antidiabetische Eigenschaften wurden in Experimenten mit streptozotocin-nicotinamid-induzierten diabetischen Wistar-Ratten untersucht. Heißwasserextrakte senkten signifikant den Blutzuckerspiegel , verbesserten das Serumlipidprofil und erhöhten HDL-Cholesterin. Auch wurde dadurch pathologische Veränderungen in Pankreas, Leber und Niere reguliert.

Antioxidative Eigenschaften stammen von phenolischen Verbindungen, die in Pleurotus-Arten vorkommen und eine hohe Antioxidationsfähigkeit bieten. Antitumorale Effekte umfassen die Hemmung von Tumorzellwachstum. Weitere potenzielle Anwendungen umfassen hematologische, antivirale, antibakterielle und neuroprotektive Wirkungen.

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